Die BO 105 war im November 1970 als erster Rettungshubschrauber der ADAC-Luftrettung eingesetzt worden. Insgesamt waren 14 Maschinen dieses Typs als "gelbe Engel" zu ihren lebensrettenden Einsätzen unterwegs. Das "Arbeitspferd", wie es liebevoll genannt wird, hat sich während seiner langen Einsatzzeit als äußerst zuverlässige Maschine bewährt. Der Hubschrauber ist wendig, klein und kostengünstig. Er wurde zum weltweit am häufigsten eingesetzten Hubschrauber im organisierten Rettungsdienst. Nicht zuletzt dank der Pionierarbeit, die die ADAC-Luftrettung mit ihr in den 1970ern und 1980ern geleistet hat.
Durch die europäischen Bestimmungen der JAR OPS 3 (Joint Aviation Requirements Operations) erfüllt die BO 105 nicht mehr die vorgeschriebenen Leistungsanforderungen. Die Maschinen müssen durch modernere Rettungshubschrauber ersetzt werden. Die ADAC-Luftrettung besitzt momentan insgesamt 43 Rettungshubschrauber vom Typ BK 177, EC 135 und EC 145 an 33 Rettungsstationen in ganz Deutschland.
Für ihre Reise werden die vier BO 105 in Container verpackt und nach Hamburg gebracht. Von dort geht es per Schiff weiter nach Malaysia.
Bereit, um in den Container verpackt zu werden:
Die letzten BO 105 der ADAC Luftrettung bei ALT in Halle-Oppin (Foto: Wolfgang Scholtyseck / ADAC-Luftrettung)
Letzte Arbeiten vor der weiten Reise im Container (Foto: Wolfgang Scholtyseck / ADAC-Luftrettung)
Die letzte BO 105 wurde am Standort Christoph 33 (Senftenberg) durch eine EC 135 abgelöst (Foto: ADAC-Luftrettung)
Abflug in Senftenberg: Die letzte BO 105 verabschiedet sich aus dem Dienst der ADAC-Luftrettung (Foto: ADAC-Luftrettung)
Artikel: Pressemitteilung ADAC-Luftrettung
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