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Christoph 23 - Koblenz

 
Seit 30 Jahren im Dienste des Lebens...
Am 30. Januar 1973 wurde der Rettungshubschrauber "SAR 73" am Koblenzer Bundeswehr Zentralkrankenhaus stationiert. Geflogen wurden die Einsätze mit einer "Bell UH 1D" der Deutschen Luftwaffe. Der Hubschrauber stand bis zum Jahre 1996 noch im Freien, doch ab dann konnten die Rettungsflieger der Bundeswehr endlich den neuen Schlafplatz des "Christoph 23" so der zivile Rufname, und seine gut ausgestatteten Nebenräume beziehen. Neben dem Hangar, den Nebenräumen für die Crew und dem großzügigen Landeplatz wurde zudem eine Tankanlage am neuen Heliport installiert, da die "Bell UH 1D" früher am Heeresflugplatz in Mendig betankt wurde. Doch dann folgte das Jahr 1999. Es wurde Zeit zu gehen, für die gute "alte Bell", die Platz machen musste für den neuen "Christoph 23", eine EC 135 der ADAC Luftrettung GmbH. Die bis zu diesem Zeitpunkt eine Einmalige Zusammenarbeit zwischen ADAC und der Bundeswehr herstellte: Das Fluggerät sowie die Piloten kommen vom Allgemeinen Deutschen Automobil Club, das Medizinische Personal hingegen stellt weiterhin die Bundeswehr. Schon im ersten Jahr indem der ADAC in Koblenz stationiert wurde, flogen die Koblenzer Luftretter mehr als 1000 Lebensrettende Einsätze.

Einsatzbereit: Von morgens bis Abends...
Die tägliche Einsatzbereitschaft des "Christoph 23" beginnt um 700 Uhr morgens, und endet bisher bei Sonnenuntergang. Die wendige "EC 135" der Firma "Eurocopter" zählt zu den leistungsfähigsten Hubschraubern der Welt. Bei diesem Hubschraubermuster, handelt es sich um eine Deutsch - Französische Entwicklung. Besonders auffällig, ist der große "Fensterrotor" der den Hubschrauber sehr leise macht. Innerhalb von 2 Minuten ist die Crew von "Christoph 23" in der Luft, auf dem Weg zu einem bei: Verkehrs-, Sport-, Freizeit- und Arbeitsunfällen verunglückten Patienten. Aber auch für Patientenverlegungen innerhalb zweier Krankenhäuser steht der Rettungshubschrauber "Christoph 23" zu Verfügung.

Gewartet wird die "EC 135" mit der Kennung "D-HRET" bei der Firma "Air Lloyd" in St. Augustin-Hangelar. Dort wird der Hubschrauber bis auf die letzte Schraube durchgecheckt, und so ein sicherer Flugbetrieb gewährleistet.

Christoph 23 der Zukunft...
Da momentan im gesamten Einsatzgebiet des Christoph 23 ein hohes Defizit an Notärzten herrscht, wird derzeit überlegt, den Rettungshubschrauber "Christoph 23" auch Nachts einzusetzen. Dies ist momentan aber noch Fraglich. Sollte es zu diesem Thema News geben, so werden wir Sie natürlich Hier ausführlich darüber Informieren.

Artikel: Timo Töpfer

   

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